Ablauf

Beratungsgespräch

In einem ersten unverbindlichen und kostenfreien Beratungsgespräch schildern die Eltern (bei Jugendlichen auch diese selbst) ihr Anliegen. Die mögliche weitere Vorgehensweise wird besprochen.

Eingangsdiagnostik

In einer daran anschließenden Diagnostik-Phase wird, je nach Fragestellung, die Begabung des Kindes/Jugendlichen, seine Leistungen im Lesen, Schreiben und/oder Rechnen, seine Konzentrationsfähigkeit und seine Befindlichkeit erfasst.
Bereits vorliegende Ergebnisse anderer Fachstellen (z.B. Kinder- und Jugendpsychiater, Schulpsychologische Beratungsstelle) werden in die Diagnostik integriert, um belastende Mehrfachtestungen zu vermeiden.

Individuelle Förderung

Auf der Grundlage der Ergebnisse aus der Diagnostik-Phase erstellen wir einen individuellen Therapieplan. Die Lerntherapie setzt gezielt an der Stelle an, an der die Probleme des Kindes/Jugendlichen beginnen und berücksichtigt seine jeweiligen Fehlerschwerpunkte und Ressourcen.
Nach der Entwicklung des individuellen Förderkonzeptes wählen wir aus einer Vielzahl wissenschaftlich fundierter Programme und Materialien die für das jeweilige Kind geeignetsten aus, um eine bestmögliche Förderung zu ermöglichen.

Die Lerntherapieeinheiten finden einmal wöchentlich statt und dauern 45 Minuten. Die Lerntherapie erfolgt als Einzeltherapie, da sie sich individuell am Kind/Jugendlichen orientiert.

Zusammenarbeit mit den Eltern und Lehrkräften

In regelmäßigen Elterngesprächen informieren wir die Eltern über die Entwicklung ihres Kindes. Es wird das nötige Hintergrundwissen vermittelt und besprochen, wie die Eltern die Erfolge der Lerntherapie zu Hause vertiefen können.

Durch „Besuche“ in den Therapiestunden haben die Eltern zudem die Möglichkeit, sich mit grundlegenden lerntherapeutischen Methoden und Materialien vertraut zu machen, so dass sie ihr Kind noch besser unterstützen können.

Das Einverständnis der Eltern vorausgesetzt, nehmen wir auch Kontakt zu den Lehrkräften des Kindes/Jugendlichen auf. In regelmäßigen Lehrergesprächen werden die Entwicklung des Kindes/Jugendlichen und Möglichkeiten der schulischen Unterstützung besprochen.

Bei Bedarf erfolgt ein Austausch mit anderen beteiligten Fachkräften, z.B. Ärzten, Ergotherapeuten und Logopäden.

Verlaufsdiagnostik

Im Sinne einer qualitativen oder Förder-Diagnostik beobachten wir die Fortschritte, Schwierigkeiten und aktuellen Fehlerschwerpunkte des Kindes/Jugendlichen in jeder Therapiestunde sehr genau und passen die therapeutischen Schritte indviduell daran an.

Im Sinne einer quantitativen Diagnostik wird der aktuelle Stand des Kindes/Jugendlichen im Lesen, Schreiben und/oder Rechnen in der Regel halbjährlich durch psychometrische Testverfahren erhoben.